Volkspark für alle erhalten

Online Petition erfolgreich gestartet

20.07.2020, 21:19 Uhr | Potsdam, Bornstedter Feld

https://www.openpetition.de/petition/online/volkspark-fuer-alle-erhalten

Finger weg vom Volkspark! In den letzten Jahren ist der bei Potsdamern so beliebte Volkspark immer mehr beschnitten worden. Es werden neue Konflikte zwischen Freizeit- und Vereinssport, zwischen bienenfreundlichen Wiesen und Sportrasen sowie ruhesuchenden Anwohnern und Sportlern provoziert. Das muss nicht sein, wenn wir uns auf das konzentrieren, wofür der Volkspark gedacht war: Allen Potsdamerinnen und Potsdamern als Ausgleich und zur Erholung zu dienen. 
Bitte unterstützen Sie uns dabei, den Ausverkauf zu stoppen.

 "Der Volkspark Potsdam ist ein blühender Garten zu allen Jahreszeiten", heißt es auf der Internetpräsenz. Für viele Potsdamerinnen und Potsdamer ist der Volkspark ein Garant für Erholung geworden. Das Betreten des Rasens ist ausdrücklich erwünscht. Wir können dort spielen, skaten, spazieren gehen oder einfach nur ein Sonnenbad genießen. Wir stehen erneut an einem Scheideweg: der Ausverkauf der Flächen soll weitergehen. Die Verwaltung beabsichtigt, den nördlichen Teil des Volksparks (Remisenpark) mit zwei wettkampffähigen Fussballplätzen mit Flutlichtanlage und Funktionsgebäuden zu bebauen. Diesem Vorhaben würden ein beliebter Bolzplatz, mehrere Discgolf-Bahnen und eine Streuobst- und Blumenwiese zum Opfer fallen. Von einer erhöhten Licht- und Lärmemission ist auszugehen. Es steht zu befürchten, dass der gesamte Teil des Parks, welcher sich westlich des Waldspielplatzes befindet, dauerhaft der Allgemeinheit entzogen wird. Dadurch werden neue Konflikte zwischen Freizeit- und Vereinssport, zwischen bienenfreundlichen Wiesen und Sportrasen sowie ruhesuchenden Anwohnern und Sportlern heraufbeschworen. Wir sagen deshalb ganz grundsätzlich: „Finger weg vom Volkspark!“. Der Erhalt des Volksparks mit seinen aktuellen Flächen sichert uns auch in der Zukunft einen Erholungs- und Rückzugsort. Potsdam wird weiter wachsen und einmal überbaute Flächen werden schwerlich zurückgebaut werden können. „Grüne Lungen“ kehren nicht wieder zurück. Auch die Bienen werden es uns danken, insbesondere die Völker am Nomadenland.